BIER FACTORYRapperswil · seit 2000 EN
Mühle & Schnecke
Station 2 / 6

Mühle & Schnecke

Bevor das Malz ins Sudhaus darf, muss es geschrotet werden. Unsere Mühle schafft einen 25-kg-Sack in rund zwei Minuten, die Förderschnecke hebt das Schrot direkt hoch aufs Brewdeck. Sechs bis sieben Säcke pro Sud — aufgeschnitten und eingefüllt wird von Hand.

Bitte nichts anfassen. Produktionsanlage im Betrieb — Tanks stehen unter Druck.
Bier FactoryUnsere Mühle
Ein 25-kg-Sack in rund zwei Minuten. Sechs bis sieben Säcke pro Sud — aufgeschnitten und eingefüllt von Hand. Die Förderschnecke transportiert das Schrot von der Mühle direkt hoch aufs Brewdeck, ohne dass jemand einen Sack die Treppe hochtragen muss.
AllgemeinWarum die Spelze ganz bleiben muss
Beim Schroten wird das Korn aufgebrochen, nicht zermahlen. Der mehlige Kern soll frei liegen, die Spelze — die Hülse aussen — soll möglichst ganz bleiben. Der Grund kommt eine Station später: Im Läuterbottich setzen sich genau diese Hülsen als lockere Schicht ab und wirken als Filter, durch den die Würze abläuft. Zu fein geschrotet heisst: kein Filterbett, verstopfter Boden, und das Läutern dauert statt einer Stunde einen halben Tag.
Der Läuterbottich von innen — auf diesem Siebboden bilden die Spelzen das Filterbett
Der Läuterbottich von innen — auf diesem Siebboden bilden die Spelzen das FilterbettBier Factory
Bier FactoryKein Staub, keine Klumpen
Das Schrot fällt nicht trocken in den Kessel. Ein Grist Hydrator benetzt es im Fallen mit heissem Wasser — dadurch entstehen keine Mehlklumpen (innen trocken, aussen verkleistert) und es staubt nicht. Rund 25 Minuten dauert das Einmaischen für einen ganzen Sud.
Schau dich umDie Mühle und die Förderschnecke, die hoch ins Sudhaus führt.
Wusstest du?Geschrotet ist nicht gemahlen: Das Korn wird aufgebrochen, die Spelze soll dabei möglichst ganz bleiben. Genau diese Hülsen bilden später im Läuterbottich die Filterschicht — zu fein geschrotet, und das Läutern steht still.
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