Jetzt lebt das Bier — in glykolgekühlten Tanks mit kontrollierter Gärtemperatur, nichts dem Zufall überlassen. Hefe vergärt die Würze, wir kühlen präzise, geben je nach Bier Dry Hop dazu, ziehen die Hefe ab und lassen das Bier natürlich reifen. Zum Schluss stellen wir die Karbonisierung (CO2) ein.
Hefe kommt erst jetzt dazu — angestellt wird sie in die fertig gebraute, heruntergekühlte Würze. Vorher passiert keine Gärung. Das überrascht die meisten.
Kalt · Gär- & Lagerkeller — ab hier lebt die Hefe
07Hefe anstellenin kalte Würze
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08GärungGlykol, kontrolliert
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09Hefe abziehenErnte
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10Dry Hopje nach Bier
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11Reifungnatürlich lagern
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12CO₂einstellen
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13Abfüllennaturtrüb
Bier FactoryUnsere Hefen — der lebendige Rohstoff
Jetzt kommt die Hefe ins Spiel — je nach Bier eine andere. Sie ist ein lebendiger Rohstoff und bestimmt, ob ein Bier fruchtig, würzig oder klar wird.
Bier FactoryUnsere Kaltseite
In glykolgekühlten Tanks mit kontrollierter Gärtemperatur — nichts dem Zufall überlassen. Ablauf: Hefe vergärt → präzise kühlen → Hefe abziehen → je nach Bier Dry Hop → natürlich reifen (lagern) → Karbonisierung (CO₂) einstellen.
Gärtank — Sud von Hand angeschriebenBier Factory
AllgemeinWie macht die Hefe aus Würze Bier?
Das ist der magische Schritt. Die Hefe frisst den vergärbaren Zucker und wandelt ihn in Alkohol und CO₂ um — dazu hunderte Aromastoffe wie fruchtige Ester und würzige Phenole. Ohne Hefe bleibt es süsses Zuckerwasser; erst sie macht Bier daraus.
AllgemeinAle vs. Lager — der grosse Unterschied
Zwei Hefefamilien, zwei Welten. Ale-Hefe (obergärig) arbeitet warm (~18–22 °C) → mehr fruchtige Aromen. Lager-Hefe (untergärig) arbeitet kühl (~8–14 °C), danach kalte Reifung (Lagern) → sauber und knackig.
AllgemeinUnd alkoholfrei? Eine andere Hefe.
Spezielle maltosenegative Hefen können den Hauptzucker der Würze (Maltose) gar nicht verwerten — sie erzeugen darum kaum Alkohol (oft ~0,5 %), machen aber trotzdem Geschmack und CO₂.
Schau dich umDie Gär- und Lagertanks mit den Kreide-Etiketten.
Wusstest du?Während der Gärung vermehrt sich die Hefe kräftig — am Ende ist mehr Hefe im Tank, als wir zu Beginn zugegeben haben. Einen Teil ernten wir und verwenden ihn wieder.
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